Die perfekte Homepage

… gibt es nicht. Es tut mir leid, wenn ich hier alle Träume zerstören muss. Auch wenn windige Webdesigner immer wieder damit werden und das Blaue von Himmel versprechen, jedes Geschäft, jeder Blog und jede Zielgruppe hat einen ganz eigenen Anspruch. Aber – das ist die gute Nachricht – es gibt Wege, um Nahe an das Ziel heran zu kommen, ein Star bei Google und den Benutzern zu werden.

Alles nach vorn: Das Suchergebnis bei Google ist wichtig


Sie werden sich sicher schon einmal gefragt haben, welche Seiten eigentlich auf den ersten Plätzen bei Google erscheinen und wer dies eigentlich festlegt. Nun, vieles bei diesem Ranking basiert auf Algorithmen, die die Seiten analysieren und sie dementsprechend einordnen. Früher reichte es hier aus, möglichst viele Wörter, unter denen man gefunden werden wollte, wild auf die Homepage zu schreiben. Das ist inzwischen sogar sehr kontraproduktiv. Google steht auf Qualität und ändert auch ständig die eigenen Kriterien. Das hat dazu geführt, dass es eigene, so genannte SEO-Agenturen gibt, die die Homepage hinsichtlich des Rankings optimieren. SEO bedeutet Search Engine Optimization, also die Optimierung für Suchmaschinen. Bevor sie nun jedoch eine SEO-Agentur beauftragen, sollten Sie erst die technische Seite betrachten und Ihren Webdesigner befragen, ob er auch im Vorfeld die technischen Voraussetzungen geschaffen hat, um es Google so einfach wie möglich zu machen. Oft „vergessen“ dies die Entwickler und legen den größten Wert auf Design. Dabei hilft die schönste Seite nichts, wenn die Konkurrenz davoneilt. SEO ist zudem ein kontinuierlicher Prozess. Hochwertige und damit relevante Inhalte definieren sich nicht durch tolle Grafiken, sondern in erster Linie durch eine Kombination aus Technik und Text. Deswegen ist es immer eine gute Idee, bei der eigenen Homepage, Texte selbst zu schreiben, Mehrwert zu bieten und auf die Benutzer einzugehen. Die Suchmaschine erkennt bis zu einem gewissen Grad semantische Zusammenhänge und Struktur. Daneben misst Google auch die Verweilzeit auf der Seite und nimmt an, dass Benutzer, die sich länger auf der Seite aufhalten auch das gefunden haben, was sie ursprünglich gesucht haben.


Alles in Bewegung: Ohne eine mobile Homepage geht nichts mehr


Nichts hat sich in den letzten Jahren so gewandelt, wie die Art, wie Designer „Homepage“ denken müssen. Während früher eher wie ein Gemälde geplant wurde, geht es nun eher darum in Inhalte zu investieren und dem Browser die Darstellung wählen zu lassen. Doch keine Angst: Das erledigt im besten Fall ihr Webdesigner für sie. Für den Kunden ist es jedoch wichtig, nicht darauf zu beharren, die Webseite wie eine Zeitungsanzeige zu planen. Elemente werden sich je nach Gerät unterschiedlich anordnen und aussehen. Entscheidend ist die Les- und Darstellbarkeit. Ein einfaches Beispiel: Ein Monitor ist im Normalfall im Querformat, ein Handy wird hochkant gehalten, also müssen diese beiden Alternativen bedacht werden. Darüber hinaus gibt es unzählige Auflösungen und Formate.


Alles allein: Selber machen oder machen lassen


Vorweg: Es spricht nichts dagegen, die eigene private Hobby-Homepage oder etwa die für die kleine Band selbst zu gestalten. Anbieter wie Wix oder Jimdo bieten die Möglichkeit, innerhalb von wenigen Stunden und mit geringem Wissen ansprechende Ergebnisse zu erzielen. Doch auch hier lauern kleine Stolperfallen. Zusatzservices kosten meist extra und können ganz schnell ins Geld gehen. Richtig kritisch wird es, wenn das Unternehmen wächst und eine einfache Präsentation nicht mehr ausreicht. Spätestens bei den Themen Shop, Mehrsprachigkeit, Nutzerverwaltung und -registrierung sollten Sie sich informieren. Technisch und rechtlich sind alle diese Punkte nicht trivial. Vor allem ist ein Umzug von System zu System oft mit mehr Aufwand verbunden als mit einem Neustart. Will heißen: Schon ab dem Start sollten Sie nicht zu klein denken. Hier gilt: Billig gekauft ist teuer nachgekauft.
Am besten Sie nutzen von Anfang an ein gutes Content Management System und installieren es auf einem eigenen Webserver. Dann haben Sie immer die volle Kontrolle über die Daten. Die Marktführer hier sind zum Beispiel:

  • Wordpress
  • Joomla!
  • Drupal
  • TYPO3
  • Contao

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Auch hier hilft nur eine gute Beratung eine Definition der eigenen Ziele – und die sollten zukunftsorientiert sein.Wir helfen gerne!

 

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