Warum Sie um responsives Webdesign nicht herum kommen

Immer mehr Anfragen erreichen uns bezüglich der Anpassung von Seiten an das mobile Web. Langsam wird immer klarer, dass Benutzer nicht mehr nur am Computer sitzen, um Webseiten zu betrachten, sondern verschiedenste Geräte nutzen, um zu surfen: Im Büro, weiter auf der Couch am Laptop, auf dem Smartphone am Fernseher und wohl bald auch auf der Uhr, wenn die Displays noch besser und schärfer werden. Bereits jetzt werden fast 40% aller Zugriffe auf Webseiten von mobilen Endgeräten ausgeführt. Das stellt Entwickler und Designer und sorgt nicht selten für Verwirrung, sowohl beim Kunden als auch intern. Auch wir müssen immer wieder die Schnittpunkte zwischen Design und Umsetzung finden.

Doch zurerst zur Definition. Was ist responsives Design überhaupt? Im Prinzip geht es darum, Webseiten auf ihre Umgebung in der sie ausgeführt werden, antworten zu lassen. Sie stellen fest in welcher Umgebung sie angezeigt werden sollen und finden schließlich die bestmögliche Darstellung selbst. Dabei liegt der Hauptfokus immer darauf, die Lesbarkeit der Informationen zu gewährleisten. Und hier ergibt sich gleich das erste massive Missverständnis.

 Warum sieht das anders aus?

Als das WWW langsam an Fahrt aufnahm, interpretierte man die dargestellten Seiten als Abbild einer Zeitung, eines Flyers oder eines Informationsblattes. Man optimierte die Seiten auf eine bestimmte Größe und einen bestimmten Browser. Wer kann sich nicht mehr an Footer mit etwa diesem Hinweis „Optimiert für den Internet Explorer 6.0 in 1024x768“ erinnern? Man wollte damit sagen, dass die Seite genau hier so angezeigt wird, wie es der Webmaster vorgesehen hatte. Auf kleineren Bildschirmen war nicht der ganze Inhalt sichtbar, auf großen Monitoren brauchte man eine Lupe.

Mit Aufkommen von Breitbildmonitoren und dem damit verbundenen Umbruch von 4:3 auf 16:9 wurde das Problem dieser Webseiten immer offensichtlicher. Die erste Reaktion war, alles auf eine feste Breite zu trimmen und bestenfalls zwei oder mehr Versionen einer Webseite auszuliefern. Das konnte aber nur die Hälfte des Weges sein, denn durch das Aufkommen von unzähligen Tablets und Handys mit enorm heterogenen Auflösungen, Pixeldichten und Seitenverhältnissen mussten bessere Lösungen gefunden werden. Man ging dazu über nicht nur eine feste Anzahl von Versionen auszuliefern, sondern das Design fluid zu gestalten. Elemente sollten sich je nach sichtbarem Bereich so gut wie möglich anpassen. 

Sie fragen sich, warum diese Methode dann noch nicht alle Großen nutzen und vor allem die Kleinen, Innovativen schon so weit sind? Ganz einfach: Eine Umstellung ist aufwändig und dann für die Chefetage erst einmal ungewohnt. 

Darum sieht das anders aus

Hier entsteht der eigentliche Graben zwischen Designern, Kunden und Entwicklern – ein Missverständnis. Klassische Designer denken in Rastern. Ein Flyer bleibt ein Flyer, ein Plakat ein Plakat. Ein Bild steht über einem Text, der wiederum nicht über gedachte Linien darf und so weiter und so weiter. Am besten wäre eine Grafik, deren Aufgabe es ist, überall gleich auszusehen. Genau dieses Verhalten lässt sich nun aber nicht mehr übertragen, auch wenn ästhetische Gründe vielleicht dafür sprechen würden. Wenn man das weiterhin erreichen will, müssen die Kunden eine PDF-Broschüre erhalten. Beim sich anpassenden Webdesign können Texte nicht immer da positioniert sein, wo sie auf einem ganz bestimmten Monitor sind. Bilder müssen mal größer, mal kleiner dargestellt werden. Das Problem potenziert sich noch, wenn man daran denkt, dass Kunden ein CMS benutzen. Die Inhalte sind nie fest. Sie können länger und kürzer sein, sie können plötzlich Grafiken enthalten oder weitere dynamische Elemente verpasst bekommen. Der Webdesigner kann im Vorfeld nur allgemeine Annahmen machen. Genau diese starre Linie von Früher, bei der wiederum nur ein Webdesigner Inhalte ändern konnte, soll aufgehoben werden. Um auf das Beispiel mit den Flyern und Plakaten zurück zu kommen. Kennen Sie eines dieser Stücke Papier, das ständig seine Form und seinen Inhalt ändern kann?

Das alles mag manchmal ungewohnt sein, aber es ist die Gegenwart und die Zukunft des Webs.

Es macht auch keinen Sinn, sich auf eine Darstellung zu versteifen. Die Entwicklung geht nach wie vor so schnell voran, dass gerade im Monitor-Bereich bald viel größere Geräte mit schärferen Displays standard sein werden. Und auch dort soll doch keine Lupe nötig sein, oder? Nur mit responsiven Webseiten nutzen Sie diesen Raum - ein Raum, der ständig seine Form und Größe ändern kann. 

Warum sollte ich das haben?

Als Kunde fragen Sie sich nun, warum es dann für Sie wichtig sein sollte, dies anzugehen, wenn ihnen doch die Macht genommen wird, genau zu entscheiden wie Ihre Webseite auszusehen hat. Ganz einfach: Sie geben Ihren Benutzern und damit Ihren Kunden die Macht, die Webseite so und dort zu betrachten, wie sie es wollen. Das steigert wiederum die Nutzererfahrung.

Das hat auch Google erkannt: Seit April diesen Jahres werden Seiten, die „mobile friendly“ erkannt werden, in den Suchergebnissen – nicht nur auf Mobilgeräten – nach vorne gerankt. Es ist davon auszugehen, dass der Suchmaschinenriese diesen Weg auch konsequent weiter gehen und die Anzahl der mobilen Endgeräte auch weiterhin steigen wird.

Der Aufwand ist größer und Inhalts-Entscheidungen sind vielfach nur Momentaufnahmen. 

Natürlich heißt Responsivität auch Kompromissbereitschaft und eine Abkehr vom Perfekten, aber genau die wird Ihnen der Betrachter danken.

 

Ihr Patrick Schönberger

BizSpark Startup

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